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Auszeichnungen

Wer war Trelane?

 

In liebevoller Erinnerung an TRELANE

 

Der Schöpfer dieser Website war Wolfgang Schröder. Als TRELANE war er viele Jahre im Internet unterwegs und erfüllte es gleichzeitig mit seiner Begeisterung und Herzlichkeit. Am 9. April 2011 verließ er uns nach schwerer Krankheit für immer und riss eine große Lücke in unser Leben.

Er fehlt uns nicht nur im Netz als Macher dieser deutschen Jake-Seite und als engagiertes Mitglied des Elijah-meets-Jake-Forums (das Bild zeigt seinen langjährigen Avatar), sondern auch besonders als Mensch. Er gehörte zum Herzen unseres Forums, um das sich alle versammelten. Er bereitete Freude mit seinen fröhlichen, geistreichen Kommentaren und bot immer eine virtuelle Schulter zum Anlehnen. Sofort erfüllte Bitten, ein plötzliches Überraschungspäckchen - so war Trelane. 

Seit 2005 bastelte er beinahe täglich an gyllenhaal.de und schuf damit eine riesige Fundgrube an Informationen über Jake.

Es ist ihm nicht immer leicht gefallen. Manchmal war er nahe am Aufgeben, wenn sich beispielsweise in Sachen Jake mal wieder monatelang nichts tat oder der erhoffte Erfolg eines Filmes ausblieb. Aber er hat trotzdem weitergemacht, für treue Fans und wohl auch für sich.

Am 7. April 2011 hätte ein Traum für Trelane in Erfüllung gehen können. Jake kam zur Vorpremiere von Source Code nach Berlin, einer Veranstaltung in kleinem Rahmen, und es war sogar möglich, für dieses Ereignis Karten zu bekommen. Leider war Trelane zu diesem Zeitpunkt bereits zu krank, um selbst kommen zu können. So schickte er seine Damen von EMJ in die Spur, die dieser Aufforderung nur zu gern nachkamen. Es war ein wundervoller Abend, den Trelane aus der Ferne begeistert verfolgte und alle Infos sofort hier auf seine Seite stellte. Mitten in dieser für ihn so wichtigen Berichterstattung endet sein Werk.

Das Schicksal hatte etwas Anderes mit ihm vor.

Nun gilt es, diese Arbeit in seinem Sinne fortzusetzen. Die Fußstapfen, die er hinterlassen hat, sind riesengroß.

 

Trelane, falls Du irgendwo da draußen bist oder vielleicht selbst als kleine Dateneinheit durch's Webspace düst, dann hoffen wir, Dir gefällt, was wir hier tun!

Wir werden Dich nie vergessen!

 

Ich habe mich dazu entschlossen, Trelanes gyllenhaal.de zu übernehmen und hoffe, ich kann diese Fußstapfen ansatzweise füllen und weiterführen. Ermöglicht wurde mir das durch Tina,  die sich um die technische Übernahme gekümmert hat. Ohne sie wäre es schwer bis unmöglich geworden. Danke für Deine Hilfe und Dein Engagement, Tina!

Auch Trelanes Familie und seinen Freunden bin ich zu großem Dank verpflichtet. Sie haben, trotz der Trauer über den Verlust, Zeit und Mühen investiert, um uns zu helfen. Ich verspreche, stets bemüht zu sein, die Seite in SEINEM Sinne weiterzugestalten. 

Besonders freut mich auch, dass ich in Mitgliedern des EMJ-Forums großartige Helfer gefunden habe, die mich mit Webrecherchen und Beiträgen tatkräftig unterstützen werden.

 

Eure neue Webmasterin Doreen

 
 
Hier im Anschluss findet ihr nun noch Trelanes Seite, die er über sich angelegt hatte.
 
 

Dies war der Willkommenstext auf der Startseite von gyllenhaal.de:

Willkommen, Welcome, Bienvenue
Schön, dass Sie vorbeisehen. Ich hoffe, diese Page wird auch Ihnen zukünftig viel Vergnügen bereiten. Erst Anfang 2004 sah ich den Film Donnie Darko auf DVD. Mir fiel besonders der Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal auf, auch wenn ich mir den Namen nicht gemerkt hatte. Als ich darauf wenige Monate später im Kino mir „The Day After Tomorrow“ ansah, fragte ich noch einen Freund, der mit im Kino war, ob es nicht der selbe Darsteller wie der des "Donnie" wäre……
Der Rest ist Geschichte – Ich habe mir die DVDs besorgt, die von ihm zu haben sind hier in Deutschland und dachte, es wird Zeit, Jake Gyllenhaal eine Page zu widmen! Ich werde versuchen, soweit es mir möglich ist, alles Wissenswerte über ihn, was ich finden kann, hier zusammen zu tragen. Interessante Interviews, Presseberichte, Kritiken habe ich hier zusammen gestellt, um hoffentlich einen wissenswerten Presse – Spiegel über Jake Gyllenhaal zu zeigen. Quellenverweise, Autorenverweise wie Verlinkungen habe ich selbstverständlich eingefügt. Ich hoffe damit auch anderen Gyllenhaal Fans eine Interessante Page zu bieten.
Hilfe erbeten!
Man kann seine Augen und Ohren nicht überall haben. Deshalb freue ich mich, wenn man mich auf Berichte, Zeitschriftenartikel usw. über Jake aufmerksam macht. Wer also mir mithelfen möchte unsere Jake Seite aktuell zu halten, melde sich bitte – würde mich über etwas Hilfe sehr freuen…
LINKS: Diese Homepage ist nun bald 5 Jahre alt - ich kann da nicht mehr für die verlinkten Seiten garantieren, dass diese auch noch vorhanden sind! Ich bitte, bei der Masse an Verlinkungen mir nach zu sehen, dass ich das nicht mehr überprüfen kann! DANKE!


WER IST TRELANE - der Webmaster von Gyllenhaal.de?

von: Trelane

TRELANE (Treläen gesprochen) - Dieser barock wirkende Herr ist der/das Alien “Trelane” in der Raumschiff Enterprise Folge “Todesspiele auf Gothos”. Eine meiner Lieblingsfolgen der klassischen SF Serie!


Inhaltsangabe:

Die Enterprise befindet sich auf dem Weg zur Kolonie Beta VI in einer öden Region des Alls, als auf dem Bildschirm ein Planet auftaucht, der auf keiner Karte verzeichnet ist. Sulu will abdrehen, als er plötzlich verschwindet.
Wenige Sekunden später ist auch Kirk verschwunden. Spock geht mit der Enterprise in eine Umlaufbahn um den fremden Planeten und läßt das Schiff nach den beiden absuchen, aber ohne Erfolg. Dafür empfängt Uhura Signale von dem Planeten: "Hipp-Hipp-Hurra" und "Tallyhoo". Also muß es dort Leben geben. Allerdings schränkt Spock ein: "Sollte diese Nachricht nun von Captain Kirk stammen, dürfte man an seinem Geisteszustand zweifeln!"

Dr. McCoy, Lt. DeSalle und der Geophysiker Lt. Karl Jaeger beamen hinunter. Sie sind mit Atemmasken ausgerüstet, da die Atmosphäre des Planeten alles andere als atembar ist. Zu ihrer Überraschung materialisieren sie aber in einem Schloßpark. Die Luft ist atembar, der Kontakt zum Schiff aber abgebrochen. Sie betreten das Schloß
und entdecken in einer Nische Kirk und Sulu - Wachsfiguren nicht unähnlich. Eine Melodie erklingt, und an einem Spinett sitzt ein junger Mann, der wie ein Junker des viktorianischen Zeitalters gekleidet ist. Er erlöst Kirk und Sulu aus ihrer Starre und stellt sich als Trelane, General im Ruhestand, vor. Die Erde hat ihn schon immer fasziniert mit all ihren Kriegen, und deshalb baute er sich ein Schloß nach. Dabei hat Trelane aber nicht berücksichtigt, daß die Enterprise 900 Lichtjahre von diesem Ort entfernt ist und die Geschehnisse, die er beobachtet hat, vor 900 Jahren stattfanden.

Trelane ist enttäuscht, als Kirk ihm erzählt, daß seine Mission wenig mit Eroberung zu tun hat. Trelane besitzt große Macht. Er kann Materie in Energie und wieder in Materie verwandeln und dabei ihre Form ändern. So baute er sich den Planeten Gothos. Er beweist seine Macht, indem er DeSalle erstarren läßt und Kirk für kurze Zeit der natürlichen Atmosphäre des Planeten aussetzt. Die anderen Mitglieder des Landetrupps entdecken, daß Trelane von allen Sachen nur die Form nachahmt, mehr aber auch nicht. So strahlt das Feuer zum Beispiel keine Wärme ab. Die ganze Zeit über benimmt sich Trelane ziemlich kindisch. Jeden begrüßt er seiner Nationalität entsprechend und zeigt stolz sein Schloß.

Inzwischen hat Spock auf der Enterprise Trelanes Schloß geortet und macht sich bereit, alles hochzubeamen, was den Sensoren zufolge eine Lebensform ist, um so den Landetrupp zu erwischen. Trelane hat gerade vor, einige der weiblichen Besatzungsmitglieder in sein Schloß zu entführen, als der Landetrupp trotz seiner Proteste auf die Enterprise zurückgebeamt wird. Trelane wird nicht mitgebeamt, da die Sensoren ihn nicht als Lebensform ausweisen.

Kaum sind Kirk und seine Leute wieder auf der Brücke, erscheint Trelane dort. Er ist sauer auf Spock und transportiert die gesamte Brückenbesatzung - Kirk, Spock, McCoy, Sulu, Uhura, DeSalle, Jaeger, Yeoman Teresa Ross - wieder auf Gothos, wo er ein pompöses Dinner vorbereitet hat. Er läßt Uhura auf dem Spinett spielen und tanzt mit Teresa, nachdem er ihr ein Ballkleid verpaßt hat. Seltsamerweise hält er sich dabei immer wieder vor einem großen Spiegel auf. Kirk vermutet, daß sich dahinter das Geheimnis seiner Macht befindet. Er reizt und beleidigt Trelane, und es kommt zu einem Duell zwischen den beiden. Trelane beansprucht den ersten Schuß für sich und schießt absichtlich daneben. Kirk schießt in den Spiegel und zerstört damit tatsächlich Trelanes Instrumentarium. Trelane ist stinksauer und verschwindet, und die Landegruppe kehrt auf die Enterprise zurück.

Das Schiff verläßt sofort den Orbit und nimmt wieder Kurs auf Beta VI. Doch plötzlich befindet sich Gothos wieder direkt vor ihnen. Sulu weicht aus - vergebens. Gothos ist schon wieder da. Die Enterprise geht erneut in eine Umlaufbahn, um nicht auf Gothos zu stürzen, und Kirk beamt noch einmal hinunter.

Er landet mitten in einer Gerichtsverhandlung. Der Richter ist Trelane, Kirk ist der Angeklagte. Trelane verliest das Urteil, doch Kirk nimmt ihn nicht ernst. Schon steht Kirk unter dem Galgen, und Trelane bereitet die Hinrichtung vor, als Kirk ihm vorschlägt, die Sache doch etwas spannender zu machen. Eine königliche Jagd im Schloßgarten, und dafür kommt die Enterprise frei. Trelane stimmt schließlich zu und jagt Kirk, der die Enterprise nicht erreichen kann, im Garten. Schließlich hat Trelane Kirk in die Enge getrieben und ist zum tödlichen Stoß bereit, als zwei Stimmen ertönen.
Es handelt sich um Trelanes Eltern, die als zwei pulsierende Lichter erscheinen. Reine Ernegie! Erst jetzt erkennen sie, wie verletzbar Menschen sind, denn sonst hätten sie schon früher eingegriffen. Alle Proteste Trelanes nützen nichts.
Der ungezogene Junge wird von seinen Eltern, die sich noch einmal bei Kirk entschuldigen, mitgenommen und verschwindet weinend. Die Enterprise ist wieder auf Kurs zu Beta VI und Kirk stellt fest, daß Trelane sich eigentlich nicht anders verhielt als andere kleine Jungen - mit Ausnahme von Spock natürlich. …

Heute zählt man Trelane mit zu der Superrasse der Q – Die wir seit Star Trek das Nächste Jahrhundert kennen. Was durch offizielle Romane auch bestätigt wurde.

Schon früh bekam ich den Spitznamen jenes Charakters in unserem damaligen Star Trek Club „THE GUARDIAN OF FOREVER“ (1975 – 1986) verpasst. Wohl auch für mein Interesse an Barock Musik! In zahlreichen Foren findet man mich unter diesem Namen…

Nun wissen Sie, wer hinter Gyllenhaal.de steckt! ;o)




Anmerkung von Doreen:
 
DANKE, TRELANE, DASS DU SO WARST, WIE DU WARST!!
 

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Und hier zum Weiterlesen:
 
Trelanes Hobbys und Weltanschauungen
 
 

Welche Hobbys noch- ausser Gyllenhaal?
Seit über 36 Jahren liebe ich Phantastische Filme. Die ersten TV Serien, die mich im Alter von 9 Jahren unglaublich beeindruckt hatten, waren die TV Serien „Belphegor“ und "Raumpatrouille" und nach Filmen wie "Ein Toter spielt Klavier" und "Der Fluch von Siniestro" in der ARD, zahllosen Jugendvorstellungen am Sonntagmorgen um 11 Uhr im Kino, hat diese Liebe zu Science Fiction-, Horror-, Monumental-, Fantasy-Filmen und unserem Japanischen Freund GODZILLA bis heute nicht nachgelassen!
Schon früh zeigte sich zu dieser Zeit auch schon mein Interesse für das "Alte" Ägypten. Zu der Zeit um 1969 hatte ich mein erstes Bild mit der Totenmaske Tut Ench Amuns an der Wand hängen! Gleich neben Fotos der APOLLO Missionen der NASA! Dank meiner Großmutter, die im Schauspielhaus Bochum als Maskenbildnerin gearbeitet hat, bekam ich auch einen ordentlichen "Schwung" an "Kultur" mit auf dem Weg. Ich liebe Klassische Musik (besonders die von Händel und Mozart) - sammle Film-Soundtracks und mag die Oper und das Theater sehr gern!

Kurz umrissen:
Seit 1968 Orion - Raumpatrouille Fan (Wiederholung am Sonntag Nachmittag). Durfte ab da auch aufbleiben, um die TV-Serie "Invasion von der Wega" zu sehen (warum wird die nicht wiederholt?).
1970 trat auch Godzilla auf die Bühne meines Lebens und sonntags in den Jugendvorstellungen des Kinos auf der Leinwand! Wobei ich froh bin, damals in eben diesen Vorstellungen auch noch so wunderbare SF-Klassiker wie u.a. "Metaluna 4 antwortet nicht" - "Alarm im Weltall" - " Fliegende Untertassen greifen an" und auch andere Filme aus dem Hause Harryhausen/ Schneer dort erleben zu dürfen...auf großer Leinwand!!! Einige dieser Filme dürfte ich bis heute mindestens schon 50 mal gesehen haben.
Seit 1971 "UFO"- Fan (TV Serie von Garry Anderson)

Star Trek
Seit dem 12.05.1972 ( Erstaustrahlung der Serie im ZDF) STAR TREK-Fan
Ab Sommer 1972 stolzer Besitzer eines der ersten Enterprise-Plastikmodelle (eine ganze Flotte sollte folgen), Mitbegründer des ersten großen Star Trek Clubs in Deutschland: The Guardian of Forever, die als erster u.a. einen deutschsprachigen Guide aller Klassik-Folgen erstellten. - 1977 Con in Liverpool, 1978 Con in London - kleinere erste Cons hier in Bochum veranstaltet – 1981 in Leeds - 1982 zur offiziellen Europapremiere zum „ZORN DES KAHN“ eingeladen nach London.
Nach 1986 nur noch als "privater" Star Trek Fan unterwegs, da mir die Cons zu unpersönlich wurden - zu groß, zu viele Gaststars - einfach zu viele Events, die nebeneinander ablaufen und die Fans zum Teil zu fanatisch...
(1977 z.B. konnte es dir passieren, dass der Gaststar dir im Hotelflur begegnete und dich zu einem Plausch an der Bar einlud, oder fragte, ob man Lust hätte mit essen zu gehen - kein Massenandrang an Sicherheitsleuten oder so...)
Star Trek war / ist für mich immer eine sehr gut gemachte SF Serie, nicht mehr, nicht weniger! Ich bin nie einer der fanatischen Fans gewesen, der die Serie fast als Religion für sich gesehen hat! Kritik und Scherzen erlaubt!
Ich bin ein SF - Fantasy Fan und Star Trek hatte das beste Konzept - könnte Euch nicht einmal sagen, welche ST-Serie ich nun wirklich besser fand - alle Serien hatten ihre tollen oder auch mitunter total bescheuerten Folgen - so hatte ich mein Vergnügen eigentlich immer an dieser tollen SF Serie! (bis auf Enterprise) - Halt, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, klopft das Herz etwas schneller, wenn ich an Kirk, Spock und McCoy denke. Leider hat die Next Generation die Vulkanier doch sehr links liegen lassen und für meinen Geschmack zuviel Klingonen eingebracht. Was anfangs sicherlich noch interessant war, aber dann zuviel wurde - in DSN sogar noch mehr. Dabei frage ich mich immer noch, woher die Klingonen - wo die doch all mit ihrem merkwürdigen Begriff von Ehrgefühl und Blutfehden - noch die Zeit nehmen, im All rumzufliegen? Eigentlich müssten die vollauf damit beschäftigt sein, wie bei "Asterix auf Korsika" ihren Familien- und Fehdenklüngel auszutragen...

Heute bin ich natürlich auch sehr an STARGATE interessiert. Oder auch an Battlestar Galactica, der neuen Serie. Wobei Babylon 5 einzig und allein von all den SF-Serien der letzten Jahre, das Zeug (für mich) hatte, mit Star Trek auf eine Stufe gestellt werden zu können. Schade, dass mit "Star Trek Nemesis" und der Fernsehserie "Enterprise" das Star Trek Universum so an die Wand gefahren wurde! Mit großem Vergnügen sah ich auch die kurzlebige Serie "Firefly" und den dazugehörigen Spielfilm!
Die "Simpsons", "Futurama", "Friends", "Akte X", "Buffy", "Charmed" usw. seh ich auch gern!

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Gott und ich :o)

...ein paar private Worte zu meiner religiösen Einstellung! Gerade, wo das Thema so aktuell ist!

Ich halte unsere 3 großen monotheistische Religionen - namentlich Juden - und Christentum, sowie den Islam - für die schlimmste Seuche, die seit gut dreitausend Jahren unseren Planeten im Griff halten und in all der Zeit immer nur Ärger, Kriege, Intoleranz, Neurosen hinterlassen haben. Es gibt nur wenig Zeitabschnitte, in denen sich diese Religionen als fruchtbar für den Menschen und seine Entwicklung gezeigt haben. In der Tat waren diese Ansätze schon meist längst in der Antike vorhanden, die nur in abgewandelter Form übernommen wurden. In Kunst und Architektur mag man sie als befruchtend bezeichnen, vergisst dabei dann aber oft, welch kunstvolle Bauwerke in der Antike schon längst gebaut und vergangen waren, als die ersten Dome und Minarette ihre Türme zum Himmel empor reckten! Selbst die kunstvollsten Gemälde waren schon alle längst gemalt.
Eine gewisse „Gleichschaltung" Mitteleuropas durch das Christentum mag da noch das Positivste sein. Oftmals zeigten sie sich eher als Hemmschuh des freien Gedankens, in Wissenschaft und in medizinischer Hinsicht.
Das Verleugnen der eigenen Körperlichkeit und dessen Bedürfnisse sind derartig lächerlich bei diesen Religionen, dass man nur verwundert den Kopf schütteln mag. Noch mehr darüber, dass sich da so wenig an Widerstand dem entgegensetzt.
Die Frauenfeindlichkeit ist noch erschreckender! Bis heute haben Frauen die Freiheiten, die sie im alten Ägypten genossen, nicht wiedererlangt! ( Cristian Jacq: Die Ägypterinnen – Eine Kulturgeschichte – Artemis & Winkler Verlag Zürich 1998) Das gibt schon zu denken!
Unsere Vorfahren aus der Antike würden sich verwundert die Augen reiben, was heute für ein Terz gemacht wird, wenn Schauspieler nackt auf der Bühne erscheinen oder was für ein Theater um den Geschlechtsakt - egal welchen Geschlechts die beteiligten „Akteure“ angehören. Sie erfreuten sich einfach daran und Sexualneurosen waren kein Thema!

Der Islam hatte seine große Zeit im „finsteren“ Mittelalter, was sich in Spanien anhand der maurischen Bauten bis heute nachweisen lässt. Zu der Zeit wäre es vielleicht segensreich gewesen, wenn der Islam es geschafft hätte, sich in ganz Europa etablieren zu können! Aber wie es heute aussehen würde, erkennen wir ja – grade in diesen Tagen – an den Unruhen. Wenn das Volk verarmt damit zum Teil auch verdummt, ist der Schrei nach Religion immer am größten. Meine Devise: „Gebt den Leuten Bildung, Arbeit, Geld und was zu essen, ist die Religion schnell vergessen!“.
Ich finde es immer noch sehr erstaunlich, wie schnell im nahen Osten sich die Religionen verbreiten konnten. In wenigen Jahrhunderten war alles christianisiert, um noch schneller Platz für den Islam zu schaffen. Das dies alles nicht immer friedlich geschah, wissen wir aus der Geschichte.
Gern wird dabei immer erwähnt, dass es friedliche Religionen wären, was aber so nicht stimmt. Sowohl in der Bibel, als auch im Koran finden sich da mehr Beweise, die gegen diese Friedensthese sprechen.
Verwundern darf dies keinen, denn monotheistische Religionen tragen den Keim der Intoleranz in sich. Er wirkt entzweiend. Wenn es nur einen Gott gibt, dann sind die, die an diesen Gott nicht glauben, im Unrecht. Der Monotheismus zieht eine Grenze zwischen „uns“ und „denen“ – er teilt Menschen und Völker in Gläubige und Ungläubige. Zwischen polytheistischen Völkern ist niemals darüber Krieg geführt worden, welche Götter die wahren Götter sind. Das vergleiche man mal mit den vielen Kriegen, die im Namen der jüdischen, der christlichen und der islamischen Religion geführt wurden und werden!

Die altägyptische Religion ist maßgeblich an der Gründung der monotheistischen Religionen beteiligt. Bis heute sind deutliche Parallelen der Genesis in der Bibel, wie der des alten Ägypten bemerkbar. Hier wie dort wurde der Mensch aus einem Klumpen Lehm geformt und ihm Leben eingehaucht. Ja ganze Passagen und Gedichte aus dem alten Ägypten, heute noch in Stein gehauen in Karnak und Luxor lesbar, wurden übernommen. Weihrauch, Weihwasser zur rituellen Reinigung sind da auch nur einige Beispiele.
Pharao Amenophis - später Echnaton genannt, war der erste Mensch, der mit der polytheistischen Auffassung seiner Untertanen aufhörte und die alten Götter verleugnete.
Das stürzte das Land am Nil in einer seiner größten Katastrophen.

Dabei war das Land reich an Göttern, deren Glanz noch heute auf uns herabstrahlt. Isis mit dem Horusknaben an der Brust erfuhr ihre Verehrung noch bis in unsere Zeit. Ihre aufopfernde Liebe zu ihrem Mann Osiris war beispielhaft für die Nächstenliebe. Die ersten Christen – Kopten in Ägypten – verehrten sie als Vorläuferin von Maria mit dem Jesusknaben. Der Isistempel von Phiale wurde als letzter von den Priesterinnen der Isis den Christen im 6. Jahrhundert übergeben, da man in Maria die Reinkarnation von Isis sah. Isis-Statuen wurden als Marienbildnisse weiter verehrt. Mit der Aufgabe des Isistempels ging für gut 1.200 Jahren auch das Wissen um die Schrift der Ägypter verloren.

Tatsächlich können wenige Religionen so viele Götter vorweisen, die derartig positive, beschützende Eigenschaften vorweisen können. Menschenopfer waren den Ägyptern in Dynastischen Zeiten unbekannt.
Man schaue sich nur die entrückend weise lächelnden ägyptischen Götter in ihrer Menschlichen Gestalt an - im Gegensatz zum gefolterten Jesu am Kreuz. Das sagt schon vieles, wenn nicht alles……….

Budda

Der christliche Jenseitsglaube scheint auch dem der alten Ägypter entlehnt worden zu sein. Tatsächlich weisen das Jüngste Gericht und das letzte Gericht, das sich jeder Ägypter am Ende seines Lebens stellen musste, um die Unsterblichkeit zu gelangen, mehr als nur Gleichheit auf, um zufällig zu sein.
Das Herz musste leichter sein als die Feder der Göttin Maat, mit der das Leben des Betreffenden aufgezeichnet wurde. War dieser ein gerechter, liebevoller Mensch, konnte er durch Osiris das ewige Leben erlangen, im anderen Fall wurde das Herz von der Bestie (Teufel – Fegefeuer?) verschlungen und war auf ewig verloren und zerstört…..
Von Religionswissenschaftlern werden all diese Parallelen auch nicht wirklich bestritten!

Ursprüngliches Symbol der Christen : Ein Fisch! Hier Version 2006

Ich bin der Meinung, 3.000 Jahre alte monotheistische Religion sind mehr als genug. Eine Erneuerung zum Guten ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: die Hardliner aller dieser Religionen sind auf dem Vormarsch und versuchen die „Zeit der Aufklärung“ zu verwischen. Da wird in Schulen aus eben diesen Gründen der Sexualunterricht zum Politikum und die Evolutionstheorien werden aus dem Lehrplan gestrichen.
Das alles kann nur ein grober Umriss sein. Selber halte ich mich eher für einen Agnostiger, der aber Ägypten um seine Götterwelt bewundert und beneidet.

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