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Interviews 2007 / 2


21.10.2007 Jake Gyllenhaal: „Aggression ist ein Teil von mir“
Quelle: telegraph.co.uk / Übersetzung von Esther - 1000 DANK!!!!*Knubbel*
Jake Gyllenhaals letzte Rolle zog ihn in eine Welt aus Terrorismus, Folter und schwieriger Entscheidungen – und war genau seine Kragenweite. Er sprach mit Nigel Farndale über sein Leben in Hollywood und das Glück Star-Paten zu haben.
Er mag einen großen Kopf haben, aber zumindest ist es der große Kopf eines Schauspielers, den Castingdirektoren und Kameramänner favorisieren. „Er“, das ist Jake Gyllenhaal. Die Bevorzugung hängt zusammen mit dem ` Körper zu Kopf ` Verhältnis: wie z.B. bei Tom Cruise und Dustin Hoffman; große Köpfe, kleine und kompakte Körper. Mit 1,82 ist Gyllenhaal größer als der durchschnittliche Filmstar, aber auch große Schauspieler können das eben genannte `Körper zu Kopf ` Verhältnis haben. Rupert Everett und Hugh Grant zum Beispiel.

Perfekt ist er noch in anderer Hinsicht. Mit seinen 26 Jahren ist er einer der größten Namen in Hollywood. Wie er oft scherzt, war es nur ein kurzes Stück von dem Ausruf von Regisseuren: „Wer ist Jake Gyllenhaal?“ über „Bring mir Jake Gyllenhaal!“ zu „Bring mir jemanden, der aussieht wie Jake Gyllenhaal.“
In den vergangenen acht Jahren war Jake in 14 Filmen zu sehen, aber der eine, der ihn in den Mittelpunkt rückte, war der "Strange" und vielleicht tiefsinnige, vielleicht bedeutungslose „Donnie Darko“ (2001). Drei Jahre später machte er bei dem eher kommerziellen Film „The Day after tomorrow“ mit, welcher vom apokalyptischen Effekt der globalen Erwärmung handelt. Aber es waren die Filme aus dem Jahre 2005, auf denen sein Ruf basiert: „Proof“, über ein Mathegenie gespielt von Gwyneth Paltrow; „Jarhead“, der Sam Mendes Film über Marines, die darauf warten, in den ersten Golfkrieg eingreifen zu können, und „Brokeback Mountain“, Ang Lees lyrisches Epos über die Beziehung zwischen zwei schwulen Cowboys. Für letzteren wurde Gyllenhaal für den Oscar nominiert. Anziehungskraft getarnt als Leichtigkeit in seinem Auftreten, das ist es, was Kritiker als das Geheimnis seiner hypnotisierenden Leinwandpräsens erkannt haben wollen. Wie bei Steve McQueen und Paul Newman, so sagen sie, kann Gyllenhaal ohne Worte dramatisieren.
Wenn man ihm gegenüber sitzt, ist seine Art gelassen, seine Stimme freundlich mit dunklen Zwischentönen. Gyllenhaals Augen sind blau und groß wie die von Kühen, seine Nase wirkt massiv und er hat einen vollen und schön geformten Mund. Er spricht darüber, dass obwohl er dort geboren ist, er keine typische Person für Hollywood ist. „Ich erwerbe es nicht richtig. Aber ich erwerbe London, denn dort erkennt man Größe an.“

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Ich habe keine Ahnung, was er mit dem Satz meint und bin mir sicher, dass er es auch nicht weiß – er ist klug und kann sich gut ausdrücken, immerhin war er auf der Columbia Universität, aber zeitweise verfällt er in diese typische Schauspielersprache – also frage ich ihn einfach nach einem anderen Gewächs, dem in seinem Gesicht. „Das?“, sagt er und streicht sich über seinen ordentlich gestutzten Bart, den man auch zu Zeiten von Edward VII getragen hätte. Er ist dunkel, rostbraun und passt nicht zu der unordentlichen Hose und dem T-Shirt, das er trägt. „Ich hab ihn mir für den Film „The Brothers“ von Jim Sheridan wachsen lassen.“
Oh, und ich dachte, es wäre so, damit er demnächst den iranischen Präsidenten spielen kann.
„Das hast du gesehen?“, fragt er lachend. „Ja, richtig, vermutlich sieht er aus wie ich.“ Er bezieht sich auf einen Sketch aus SNL: Einen Rapsong mit dem Titel „I Ran“. Eine der Textzeilen handelt von Mahmoud Ahmadinejad, der so „haarig wie Jake Gyllenhaal“ ist.
Aber selbst mit dem Bart wird Gyllenhaal noch erkannt. „Es gibt diesen Typ von Fan, der dich immer erkennen wird. Aber, hey, ich hab schon ein paar graue Haare.“ Er deutet auf seinen Bart.
„Vielleicht, wenn ich irgendwann ganz grau bin, dann erkennt mich niemand mehr. Meine Schwester hat auch schon graue Haare.“ Er deutet auf seinen Kopf. „Vielleicht ist es ja genetisch.“

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Seine Schwester ist die Schauspielerin Maggie Gyllenhaal, die bekannt wurde durch den Film „Secretary“. Für ihn muss es komisch gewesen sein, diesen Film zu sehen. Vor allem die erotischen Szenen, in denen seine Schwester strippt und von ihrem Chef den Hintern versohlt kriegt. „Nun, für mich war es nicht zwangsläufig erotisch“, sagt er.
Ich gratuliere ihm zu dem Gebrauch des Wortes „zwangsläufig.“ „Danke. Das ist lustig, als Maggie mit vorsprechen anfing, sagte ihr jeder, sie sei nicht sexy. Ich erinnere mich daran, wie sie sich ein knappes Kleid für ein Vorsprechen kaufte, aber das war einfach nicht sie. Und jetzt wird sie wie ein Sexobjekt behandelt. Stell dir das mal vor!“
Seine Schwester war mit ihm auch in “Donnie Darko” zu sehen, konkurrieren sie miteinander? „Ich denke, so eine Zeit gab es mal, aber dann haben wir gemerkt, wie bescheuert das eigentlich ist. Wir sind herausgewachsen.“

Er kann es sich leisten großmütig zu sein, immerhin ging seine Karriere von 0 auf 100. Seine Eltern sind ebenfalls in der Filmbranche – sein Vater ist Regisseur, seine Mutter Drehbuchautorin (sie wurde für „Running on Empty“ mit dem Oscar nominiert) – aber auch wenn sie erfolgreich sind, er hat sie schon weit hinter sich gelassen. Abendessen daheim muss ein Albtraum sein. „Ich wurde viel niedergemacht. In meine Schranken gewiesen. Ich bin der kleine Bruder.” Danke für diese Hintergrundinformation, also, Gyllenhaal sagt, er spricht fließend die Sprache des Films, so wie jemand, der in Frankreich aufgewachsen ist, fließend Französisch spricht.
Er wuchs auf und konnte dabei zusehen wie seine Eltern Preise gewannen und ihren Erfolg genießen konnten und dann – Bang – ein schlechter Film und eine merkwürdige Schwermut senkte sich über das Haus.

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Sein neuer Film wird keiner der „schlechten“ für ihn sein. „Rendition“ ist nicht nur nachdenklich stimmend und fesselnd, er hat auch eine ausgeklügelte erzählerische Wendung, welche ich euch nicht verraten werde, und um ehrlich zu sein, könnte ich sie wohl nicht mal erklären. Gyllenhaal spielt einen CIA Agenten, der der Befragung und Folter eines Terrorverdächtigen beiwohnen muss, dies jedoch nicht in Amerika, sondern in einem unbenannten Land, in das der Verdächtige ausgeflogen wurde, was beschönigend als „außergewöhnliche Urteilssprechung“ (= extraordinary rendition) bezeichnet wird. Der Film geht der moralischen Zweideutigkeit dieser Politik nach.
“Vielleicht foltert man einen unschuldigen Mann”, sagt Gyllenhaal. „Andererseits foltert man vielleicht auch einen schuldigen Mann und erhält Informationen, die das Leben von 5 000 unschuldigen Zivilisten rettet. Das ist das moralische Dilemma, in dem sich mein Charakter befindet. Ich denke, das bedeutet, dass für CIA Leute in so einer Lage moralische Richtlinien gar nicht gelten können. Diese Fragen überlassen sie den Philosophen. Alles, um was sie sich sorgen, ist, was funktioniert und was nicht funktioniert. Nutzen siegt über Moral. Außergewöhnliche Urteilssprechung ist da um zu schützen. Leider wurde es in der Politik zu oft und falsch gebraucht.“

In Zusammenhang mit dem, was dem Sänger der Dixie Chicks passierte, als er über den Irakkrieg sprach, will ich wissen, ob er sich Sorgen macht, dass er Hass-Mails bekommen könnte, die ihn als verräterisch und unpatriotisch darstellen. „Ich habe die übliche Anschuldigung bekommen, dass der Film linke Propaganda sei. Ich habe das Gefühl, da gibt es nicht viel Unterschied (Anm. Eigentlich fällt Jake das Wort nicht ein und das sieht so aus: „In my opinion I feel like there is not much despargy, dispari, sorry?…“ – „Disparity“ – „Thank you. That's going to look good in print: "The guy can't even say disparity." I flew in yesterday and my tongue is still on American time. Übersetzt nach “Danke” Das wird gedruckt ja super aussehen: Der Typ kann nicht mal “Unterschied” sagen. Ich bin gestern erst hier angekommen und meine Zunge ist immer noch auf amerikanische Zeit eingestellt“ )

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Ich verstehe nicht, warum die Amerikaner so einen gewaltigen Unterschied zwischen den Linken und Konservativen sehen, denn eigentlich sind sie sich sehr ähnlich. Wenn man die außergewöhnliche Urteilssprechung kritisiert oder Guantanamo oder Abu Ghraib, das macht dich nicht links, das macht dich nur menschlich.“
Ist es ihm manchmal peinlich Amerikaner zu sein? „Naja, das ist kompliziert, nicht wahr? Im Moment regiert die Angst in Amerika und ein Teil dieser Angst ist sogar gerechtfertigt. Ich möchte nicht alles auf eine politische Führungskraft schieben.” Gesprochen wie ein Politiker oder zumindest wie ein politisch engagierter Hollywoodstar, der 2004 bei der Wahlkampagne der Demokraten half, „Rock the Vote“ unterstützte und über den als nächster George Clooney oder – Gott bewahre – Sean Penn...
Es ist nicht ungewöhnlich wenn ein Schauspieler Politiker wird. Ich frage, ob das ein Karriereschritt wäre, den er anstrebt.“ Ich denke, es ist eine traurige Zeit, wenn Schauspieler Politiker und Politiker Schauspieler werden, aber tatsächlich überschneiden sich diese beiden Rollen. Ich möchte für kein Amt kandidieren, auch wenn ich ein aktives Mitglied der „Civil Liberties Union“ bin. Ich glaube an das erste Grundrecht. Ich glaube, dass das Recht frei zu sprechen unantastbar ist und dass wir diese Freiheit in Gefahr bringen, wenn wir die Rechtstaatlichkeit wegwerfen. Persönlich würde ich nicht sagen, dass „außergewöhnliche Urteilssprechung“ moralisch zweifelhaft ist. Sie ist falsch!“

Jetzt sehe ich die Überschrift vor mir „Hollywood liberaler denkt Folter ist ein falscher Schlag!“ Er hat die Gnade zu lachen. „Du kannst sagen, ich bin ein Befürworter. Das wäre doch lustig. Behaupte einfach, ich hätte dich während des Interviews gefoltert. Schreib ` Jake quälte mich mit langweiligen Kommentaren `.“
Er fügt hinzu, dass er weiß, wie nervig es sein kann, wenn Schauspieler eine Abhandlung über Politik halten. „Ich denke nicht, dass das Publikum meine politische Einstellung kennen muss, um den Film zu mögen. Genauso wenig wie sie wissen müssen, wen ich treffe. Das ist unwichtig.“

Ich hatte nicht gefragt, wen er so trifft, aber seit er dieses Thema angesprochen hat, macht er ein paar Zweideutige Kommentare über seine sexuelle Orientierung zu der Zeit, als “Brokeback Mountain” raus kam. Ein breites Grinsen erscheint und er versteckt sein Gesicht in seinen Händen. „Ich weiß, ich weiß.“ Im Moment ist er Single. Für einige Jahre hatte er ein `Immer mal wieder` Affäre mit Kirsten Dunst. Und nun?...
Ich zitiere etwas, das er über Homosexualität gesagt hat: „Ich denke nicht, dass ich Angst hätte, wenn es passieren würde.“ Was verdammt noch mal meint er damit? „Nichts in der Art ist mir jemals passiert. Ich lebe in einer anderen Welt. Was ich versucht habe zu sagen, ist, warum sollte man im Leben Möglichkeiten auslassen? Es war nicht provozierend gemeint.“

Um das festzuhalten: Will er sagen, er sei offen für Beeinflussung? „Nein, aber die Idee von Homosexualität ist akzeptabel für mich. Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, in der die Hälfte aller Menschen, die ich kenne, schwul sind. Meine beiden Paten sind schwul.“ Paul Newman ist schwul! Gyllenhaal lacht wieder. “Nein, er ist mein “Star-Pate.” Was ist das? “Das ist ein Pate, den dir die Medien geben. Er ist ein enger Freund meiner Familie. Er brachte mir bei wie man Auto fährt. Ich habe Paten und Star-Paten. Ich verstehe. Ist Jamie Lee Curtis seine Patin oder Star-Patin. “Beides. Das ist es, was so verwirrend ist, wenn man in Hollywood aufwächst.” Ok, wir haben herausgefunden, dass er nicht bisexuell ist, aber war er nicht berechnend, als er die Leute glauben ließ, er könne es sein? „Es war wichtig für Heath und mich, dass wir den Film als Film leben, aber auch, dass die Leute wissen, dass zwei heterosexuelle Schauspieler diese Rollen spielen.“

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Ich denke, ich kann folgen. Die Chemie und Spannung hätte so nicht funktioniert, wenn zwei schwule Schauspieler die Rollen übernommen hätten, und dadurch, dass sie beide hetero sind, hat ihre sexuelle Unbeholfenheit überzeugender gemacht, genauso wie es auch für zwei schwule Cowboys gewesen sein könnte. „Genau. Da gibt es diese zwei einsamen Menschen, die sich durch die Liebe finden. Liebe hat keine Grenzen und diese beiden Menschen fanden eine Verbindung in dieser massiven, einsamen Landschaft von Wyoming. Sicherlich hat er gemeine Briefe von Homophoben bekommen. „Zu sagen, was gemein und was nett war, fiel mir in Zusammenhang mit diesem Film immer schwer. Aber ja, ich habe einen Einblick in Homophobie bekommen, den ich sonst nie hätte haben können.“Obwohl er mit 11 bereits Ruhm kosten durfte, als er den Sohn von Billy Chrystal in „City Slickers“ spielte, kam er nie vom Weg hab, so wie andere Kinderstars. Wie kam das? „Meine Eltern haben immer dafür gesorgt, dass ich auf dem Teppich bleibe. Sie haben mich wenige Filme machen lassen, damit ich immer Zeit hatte, mich um die Schule zu kümmern.“

Sie sorgten auch dafür, dass er an dem Tag seiner Bar Mitzvah in einem Obdachlosenheim arbeitete, damit er begriff, wie privilegiert er ist. Und doch hatte er noch oft das Gefühl, dass er kämpfen müsse, um die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erlangen, weil diese so versunken in ihre Arbeit waren. Einer der Gründe warum er schauspielern wollte, so sagt er, war um ihr Interesse zu erwecken und „Teil ihrer Welt“ zu sein. Etwas an Gyllenhaals intensivem, verträumtem und ausdruckslosem Starren prädestiniert ihn dafür psychisch gestörte Charaktere zu spielen, so wie „Donnie Darko“. Laut Robert Downey Jr., mit dem er „Zodiac“ drehte, ist er „schon nett, aber genauso feucht, dunkel und wild.“

Seine dunkle Seite kam während „Jarhead“ zum Vorschein. Ein spielerischer Streit mit seinem Kollegen Brian Geraghty wurde plötzlich ernst. „Irgendwas passierte und plötzlich fing ich an Brian zu schlagen“, sagte er damals. Bei einer anderen Gelegenheit sollte er in einer Szene einen Kollegen zu Boden drücken und würgen. Der geschockte Schauspieler musste Gyllenhaal ins Gesicht schlagen, damit dieser von ihm abließ. Was hat es mit dieser Aggression auf sich? „Yeah, da ist diese Seite in mir. Sie ist ein Teil von mir. Ein Teil von mir möchte wissen, wie es wäre zu kämpfen. Meinen Mut zu testen. Wäre ich selbstlos oder feige? Würde ich weglaufen oder mitmachen? Mitmachen ist wofür ich mich entscheiden wollen würde.” Ist er frustriert? „Nein, ich würde mich nur gerne selbst texten. Ich liebe die Marines. Ich habe mir für “Jahrhead” den Kopf rasiert und meine Eltern waren geschockt! Ich kam zurück aus dem Boot Camp und sie waren richtig erschrocken. Seine Aggression in dem Film, fügt er hinzu, war eher eine Suche nach Authentizität. „Ich mag den Prozess dieser Suche nach Wahrheit. Ich versuche innerhalb eines Tages auf meine Gefühle zu achten und sie in meine Arbeit mit einzubringen. Manchmal lese ich in einem Drehbuch, dass mein Charakter weint, aber nicht jeder weint, nur weil er unglücklich ist. Nicht alle Menschen trauern so.“
Wenn er Gefühle wie Wut, Trauer, Liebe in seinem Leben spürt, fühlen sie sich weniger authentisch an, weil er gezwungen ist, sie in Filmen nachzuahmen? „Hmm. Hab ich die Währung abgewertet? Ich sag dir was, wenn ich mich im echten Leben verliebe, dann fühlt sich das wie nichts an, was ich jemals in einem Film darstellen musste.“

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Um auf die Gerüchte über ihn und Reese Witherspoon zu sprechen zu kommen, sage ich: Verlieb dich nicht in deinen Co-Star, ne? „Yeah…also…“ Er lacht. „Ich habe noch nicht allzu viele Möglichkeiten gehabt.“
Er muss es schwer haben, Frauen ins Bett zu kriegen. “Ich halte mich selbst nicht für besonders gut aussehend. Überhaupt nicht. Als ich ein Kind war hab ich eine riesige Brille getragen. Ich bin mal zu einem Maskenball als Zahnpastatube mit dieser riesigen Brille gegangen. Und genauso sehe ich mich selbst die meiste Zeit. Eine Zahnpastatube mit schlechten Augen.“
Und mit dieser surrealen Bemerkung wird es auch schon Zeit dem dunklen und wilden Jake Gyllenhaal auf Wiedersehen zu sagen. „Sei nett zur mir“, sagt er mit einem Grinsen als er aufsteht und sich streckt. „Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich das gesagt habe. Du kannst schreiben, was immer du willst, hauptsache du buchstabierst meinen Namen richtig.“

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