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Interviews 2007



...Dann geh ich jetzt mal die Cremedose suchen!

01.06.07 Schauspieler Jake Gyllenhaal im Interview: "Ich halte extrem lange durch"
Herr Gyllenhaal, Sie haben gerade nicht viel Zeit, oder?
Gyllenhaal: Na ja, es geht. Legen Sie los.
Lassen Sie uns über Durchhaltevermögen sprechen.
Warum?
Sie haben in Ihrer Karriere oft durchhalten müssen, wo andere aufgegeben hätten.
Zum Beispiel?
Sie wurden damals für Moulin Rouge gecastet, aber die Hauptrolle bekam Ewan McGregor.
Ja.
Sie durften schon Probeaufnahmen als Spider-Man machen, aber dann wurde Tobey Maguire der Hauptdarsteller.
Ja.
Für Batman Begins wurden Sie auch gecastet.
Ja, ja, ja.
Und für Superman Returns…
Auch, ja. Ich hab’s verstanden. Aber was soll ich denn machen? Ich liebe diesen Job. Da kann ich doch nicht einfach sagen, leckt mich, ich lass es bleiben. Und es gab ja auch Brokeback Mountain…
Das Schwulendrama, das Sie berühmt gemacht hat.
… und davor Donnie Darko.
Den Horrorfilm wollte erst kein Mensch sehen, aber mit Verzögerung fand er doch noch eine kleine Fan-Gemeinde.
Na, sehen Sie, ein Film mit Durchhaltevermögen.
Es geht jetzt das Gerücht, Sie würden demnächst Lance Armstrong in einem Film spielen.
Nein, das ist ein Missverständnis. Die Rolle hat Matt Damon. (Anm. des Webmasters: Na Gott sei Dank!)
Oh. Pardon, das ist ja schon wieder…
Nein, nein, kein Problem. Das Gerücht kam auf, weil Lance und ich befreundet sind.
Armstrong hat Tausende von Kilometern auf dem Rad hinter sich. Hat er Ihnen was über das Durchhalten beibringen können?
Auf dem Rad, klar. Aber mich beeindruckt vor allem, was er für die Menschen getan hat.
Was hat denn Lance Armstrong für die Menschen getan?
Er hat sie motiviert! Dank ihm haben Millionen von Menschen angefangen, über sich selbst nachzudenken und herauszufinden, was in ihnen steckt.
Ziemlich amerikanische Antwort. Aber es ist eigentlich nicht sehr wahrscheinlich, dass er all die Siege bei der Tour de France geschafft hat, ohne je gedopt zu haben, oder?
Ich sage: Wer dopt, wird früher oder später erwischt.
So.
Ja. Und ist Lance erwischt worden?
Na gut. Die Antwort eines Freundes. Worin haben Sie selbst am meisten Durchhaltevermögen bewiesen?
Tut mir leid, schon wieder eine amerikanische Antwort: in meiner Arbeit. Ich bin eigentlich kein sehr disziplinierter Mensch, ich neige zur Inkonsequenz, zum Chaos. Nur als Schauspieler habe ich extrem viel Durchhaltevermögen, da schaffe ich es, sehr präzise an Rollen zu arbeiten.
Aber machen Sie privat auch Fortschritte?
Immerhin werde ich besser, was das Pflegen meiner Freundschaften angeht. Viele vergessen das, sobald sie Erfolg im Beruf haben.
Was haben Sie dabei gelernt?
Man darf nicht erwarten, dass die Menschen immer gleich bleiben. Ich erzähl Ihnen was: Meine Eltern sind seit dreißig Jahren verheiratet. Ihre Silberhochzeit haben sie mit einer kleinen Party gefeiert. Da sagte ein Cousin zu meinem Vater: Wow, wie ist es eigentlich, 25 Jahre mit derselben Frau verheiratet zu sein? Darauf sagte meine Vater: Sie ist doch nicht dieselbe Frau!
Schön.
Ja, Menschen verändern sich. Das ist aufregend. Und deswegen finde ich es immer albern, wenn Filme mit einem Happy End aufhören. Das Spannende passiert doch erst, nachdem der Mann und die Frau sich gekriegt haben!
Schauen wir in Ihre Zukunft: Was für Pläne haben Sie? Wobei müssen Sie durchhalten?
Ähm… Ich muss mir dringend angewöhnen, mich regelmäßig einzucremen.
Aha.
Ja, ich habe trockene Haut. Also eincremen. Regelmäßig.
Guter Plan. Weiter – wen bewundern Sie für seine Konsequenz?
Jacques Pépin.
Wer ist das?
Ein Koch, er schreibt auch Bücher. Er hat ein ganz eigenes Verständnis von Nahrung. Über den sollten Sie mal berichten! Schreiben Sie sich auf: P. É. P. I. N.
Wie hält man das aus, wenn man absurde Klatschgeschichten über sich liest?
Ich bemühe mich, das pragmatisch zu sehen: Ich habe mich für diese Art von Leben entschieden, also muss ich den Scheiß ertragen. Es ist im Grunde wie mit einem Garten.
Erklären Sie das bitte.
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Garten. Und da gibt’s Tomaten und Salat und schöne Blumen, also die ganzen guten Sachen, aber es gibt eben auch Würmer und alle möglichen Viecher, die absolut widerlich sind. Trotzdem werden die schon irgendeine Funktion haben, die fressen Schädlinge oder so.
Und was ist die Funktion von Klatschreportern?
Muss ich, ehrlich gesagt, noch rausfinden. Das sind eigentlich eher Schädlinge.
Oft dreht sich der Klatsch um Ihre wechselnden Beziehungen. Da haben Sie nicht immer Durchhaltevermögen gezeigt. Sie experimentieren viel.
Oh, »experimentieren« ist ein schöner Euphemismus, so nenne ich es ab jetzt auch!
Sie waren mit der Kollegin Kirsten Dunst zusammen, mit Reese Witherspoon, mit vielen unbekannten Schönheiten… Wollen Sie es nicht mal ruhiger angehen lassen?
Doch, doch. Aber ich bin 26 Jahre alt, das hat Zeit. Und ich muss in der Hinsicht auch noch viel lernen.
Was denn zum Beispiel?
Mich regelmäßig einzucremen.
Weil Sie…
Genau, trockene Haut habe. Okay, sind wir fertig hier? Dann geh ich jetzt mal die Cremedose suchen.
Das Interview führte Max Fellmann von der Süddeutschen Zeitung


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"Ich lerne noch in Sachen Liebe"

04.06.2007 "Ich lerne noch in Sachen Liebe"
Mit 26 Jahren hat Jake Gyllenhaal eine eher theoretische Meinung zum Thema Liebe, aber vor der Kamera spielt er die ganz großen Gefühle wie kein Zweiter. Ein Gespräch über Kaugummis und den Unterschied zwischen Leidenschaft und Obsession:
Gerade sind die 60. Internationalen Filmfestspiele in Cannes mit der üblichen Mischung aus Starhysterie, Jahrmarktsrummel und elitärem Cineastenevent zu Ende gegangen. Die echten Stars wohnten während der zehn Tage nicht an der Croisette, sondern ein wenig außerhalb – im legendären „Hôtel du Cap-Eden Roc“. Dort treffen wir Jake Gyllenhaal, 26, dessen neuer Film „Zodiac“ am Donnerstag in den deutschen Kinos angelaufen ist. Gyllenhaal spielt darin einen Journalisten, der bis zur Obsession nach dem Serienmörder Zodiac sucht, der in den 60er-Jahren in San Francisco Liebespaare tötete.
Der Schauspieler erscheint im dunkelblauen Anzug zum Interview. Der Dreitagebart steht ihm gut, die kräftigen Haare wurden mit Gel gebändigt. Lächelnd reicht er zur Begrüßung die Hand und zwinkert, was wohl so viel bedeuten soll wie: So ernst nehmen wir diesen Wahnsinn hier doch beide nicht, oder? Kurz bevor das Gespräch beginnt, flitzt seine Assistentin um die Ecke: Hier Jake, deine Kaugummis. Jake atmet einmal tief durch, und schiebt sich mit geschlossenen Augen gleich zwei Kaugummis in den Mund.
WELT ONLINE: Herr Gyllenhaal, handeln Sie manchmal zwanghaft?
Jake Gyllenhaal: Wie kommen Sie darauf?
WELT ONLINE: Na, in Ihrem neuen Film spielen Sie doch einen Menschen, der zwanghaft den „Zodiac“-Mörder sucht. Können Sie solche Obsessionen verstehen?
Gyllenhaal: Ach so! Also ich glaube, für ihn ist es ungefähr dieselbe Faszination, die Menschen spüren, wenn sie einem Magier bei der Arbeit zusehen. Es gibt Zuschauer, die unbedingt wissen wollen, wie dieser Trick funktioniert. Sie sehen sich die Show jede Nacht aus einer anderen Perspektive an, in der Hoffnung den Trick zu erkennen. Irgendwann durchsuchen sie die Garderobe des Magiers, um zu sehen, ob er vielleicht seine Kleidung präpariert hat. Dann durchsuchen sie das Haus des Magiers – die Suche wird zur Obsession. Und dieses Bild gilt für viele Dinge im Leben: Wir geben uns nicht damit zufrieden zu staunen. Wir wollen das Unerklärliche ergründen.
WELT ONLINE: Und wenn wir es einfach nicht ergründen können?
Gyllenhaal: Dann wollen wir es zerstören. Deswegen ist „Zodiac“ für mich eine Parabel auf unsere Gesellschaft. Was wir nicht begreifen, wollen wir zerstören.
WELT ONLINE: Haben Sie denn nun obsessives Potenzial? Wie verhält es sich zum Beispiel mit Eifersucht und Neid?
Gyllenhaal: Eifersucht kann etwas sehr Gesundes sein, während Neid gefährlich und destruktiv ist, schließlich wünscht man jemandem etwas Schlechtes. Es ist schon sinnvoll, dass Neid zu den sieben Todsünden zählt. So ähnlich funktioniert es mit Leidenschaft und Obsession. Obsession kann zu Zerstörung führen, zu fürchterlicher Verzweiflung. Leidenschaft ist dagegen erhellend, eine mächtige, großartige Energiequelle. Aber beide Gefühle haben dieselben Wurzeln und stammen aus der gleichen Familie. Leidenschaft würde ich mit dem Land vergleichen. Man hat Boden unter den Füßen, und auch wenn es aufregend wird, weiß ich immer, wo ich bin. Obsession ist das Meer: doppelt so groß und definitiv unheimlich.
WELT ONLINE: Jetzt haben Sie sehr raffiniert davon abgelenkt, mir von Ihren Obsessionen zu erzählen.
Gyllenhaal: (lacht)...Sie lassen nicht locker. Ich würde mich als einen sehr leidenschaftlichen Menschen beschreiben. Und ich kann mich für viele Dinge mit begeistern. Ich weiß, Sie werden mich jetzt wahrscheinlich fragen, welche Dinge das sind...
WELT ONLINE: Genau das hatte ich gerade vor: Wem oder was gilt Ihre große Leidenschaft?
Gyllenhaal: Jetzt habe ich mich auf Glatteis begeben, aber gut. Auch wenn es sich vielleicht dämlich anhört: Ich hege eine große Leidenschaft für Kaugummi. Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn es um Politik geht. Ich bin ein leidenschaftlicher Radfahrer. Und: Ich bin ein leidenschaftlicher Familienmensch, und meine Freunde sind mir unglaublich wichtig. Offensichtlich bin ich etwas obsessiv, was Beziehungen angeht.
WELT ONLINE: Wie muss ich mir das vorstellen?
Gyllenhaal: Da war dieses Mädchen in der sechsten Klasse - Nein, das erzähle ich Ihnen jetzt besser nicht (lacht). Aber im Ernst, ich lerne dazu und bin auf einem guten Weg. Früher war ich so übermotiviert, die Liebe am Leben zu erhalten, dass ich sie erstickt habe. Jetzt konzentriere ich mich ganz auf die Leidenschaft. Manchmal will man mit der Liebe eine Leere füllen, die man in sich spürt. Aber das ist falsch. In der Liebe geht es darum, zu geben und zu teilen. Nur so wird man glücklich.
WELT ONLINE: Sie sagen, Sie lernen noch in Sachen Liebe, was haben Sie bislang gelernt?
Gyllenhaal: Die klassischen Liebesgeschichten haben in meinem Leben nie funktioniert. Ich habe es noch nie erlebt, dass alles glattlief. Das Spannende an der Liebe ist ja gerade ihr anarchisches Moment; sie macht, was sie will, bewegt sich in verschiedenste Richtungen, und keine gleicht der anderen. Ich merke immer, wenn ich in einer Beziehung besonders offen für alles bin, dass es dann besonders schön wird. Freiheit ist so wichtig in der Liebe! Wenn ich jemanden wirklich liebe, muss ich auch akzeptieren, dass dieser Mensch sich vielleicht in jemand anderen verliebt, und dann muss ich ihn gehen lassen. Wir versuchen das Glück und die Menschen, die uns glücklich machen, festzuhalten. Das ist das Schlimmste, was man tun kann, denn dann wird alles zu eng. Wir müssen lernen, loszulassen und der Liebe zu folgen, wo immer wir sie finden. Aber ich glaube, ich kann nicht so gut über Liebe sprechen. Ich komme mir gerade etwas verloren vor.
WELT ONLINE: Aber Sie haben dem Publikum in „Brokeback Mountain“ doch gezeigt, wie die wahre Liebe aussieht.
Gyllenhaal: Das ist wohl mein Schicksal: ein Leben gewidmet der Obsession. Aber ich muss sagen, dass ich diese Liebesobsession gut nachvollziehen konnte, weil sie aus der Leidenschaft geboren wurde. Mein Herz ist in meinem Leben oft viel stärker und einflussreicher als mein Verstand. So ging es mir auch oft mit der Auswahl meiner Rollen: Mein Herz sagte Ja, trotzdem war ich sehr verunsichert, ob ich diesen Gefühlen vertrauen durfte, ich traue meinen Instinkten bis heute nicht so ganz über den Weg.
WELT ONLINE: Wer hilft Ihnen weiter, wenn das Herz wieder einmal die Kontrolle übernimmt und Sie einen objektiven Rat brauchen?
Gyllenhaal: Mein Vater hat einmal zu mir gesagt: Es ist völlig unwichtig, was du tust oder welche Entscheidung du triffst. Es kommt darauf an, dass du ein gutes Leben führst. Zuerst habe ich das nicht verstanden und ihn gefragt, wie er das meint. Darauf sagte er: Vertraue deinem Gefühl, mach' die Filme, die dir persönlich gefallen. Finde heraus, was dich interessiert, und sei nicht so ängstlich. Gehe hinaus in die Welt, tu, was du für richtig hältst, und komm zurück nach Hause. Denn das ist das Entscheidende, dass du ein Zuhause hast. Arbeit ist wichtig, aber nicht alles im Leben. Dieses Gespräch hat mich befreit, weil ich plötzlich wusste, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen. Das Nächste, was mir dann allerdings durch den Kopf schoss, war: Verdammt, eigentlich hast du gar kein richtiges Zuhause!
WELT ONLINE: Konnten Sie daran etwas ändern?
Gyllenhaal: Ja, das habe ich bereits. Neben dem Erfolg, den ich hatte, habe ich viel Zeit investiert, um mir ein Zuhause zu schaffen.
WELT ONLINE: Aber zu einem richtigen Zuhause gehören im klassischen Sinne auch Frau und Kinder. Wann wollen Sie diesen Punkt in Angriff nehmen?
Gyllenhaal: (Lächelt)...Ich kenne eine Menge Menschen, die Hochzeit und Kinder als Nummer eins auf ihrer Prioritätenliste führen. Aber das halte ich für schwierig, schließlich kann man das Pferd ja nicht von hinten aufzäumen. Erstmal muss man doch den Menschen treffen, mit dem man eine Familie gründen möchte. Ich weiß, wenn ich erst einmal Frau und Kinder habe, werden sie für mich ganz bestimmt an erster Stelle stehen, aber in der jetzigen Phase meines Lebens bereite ich mich wohl eher darauf vor. Im Moment sind meine Eltern, meine Schwester und ihre Familie das Beste, was ich in meinem Leben habe. Ganz ohne Zweifel. Ja, ich hätte gern eine eigene kleine Familie. Aber ich bin ja noch jung. Es besteht kein Grund, etwas übers Knie zu brechen.
WELT ONLINE: Ist Ihr Beruf für Sie Obsession oder Leidenschaft?
Gyllenhaal: Eindeutig Leidenschaft.
WELT ONLINE: Und wenn die Leidenschaft eines Tages nachlässt?
Gyllenhaal: Da ich mich nicht über meine Arbeit definiere, habe ich keine Probleme damit, mir vorzustellen, etwas anderes zu tun. Wenn ich mich dadurch besser fühle, würde ich auch als Gartenarbeiter mein Geld verdienen. Richtig Lust hätte ich allerdings, irgendetwas mit Kochen zu machen. Vielleicht sollte ich ein Restaurant eröffnen, meine besten Freunde sind Köche. Und wenn Sie Schauspieler für verrückt halten sollten – Köche sind richtig abgedreht.
Quelle: Welt Online


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Hollywoods dunkelstes Geheimnis: Jake Gyllenhaal ist lustig!
New Line hätte aus der Pressekonferenz fuer den muerrischen Thriller Rendition ein "Mindestens zwei Drinks" Geschäft machen sollen. Jake Gyllenhaal bewies ein besseres ein besseres Timing fuer Komik, als wir es in vielen Comedys zu sehen kriegen.
Ein Beispiel: Regisseur Gavin Hood sprach ueber das Potential von Filmen, Hollywoods Hunger nach Geld und warum es mehr Filme wie "All the Presidents Men" geben sollte. Es war alles gut durchdacht und Hood sollte Gastdozent an einer Uni werden. Aber er sprach ein wenig zu lange ueber seine idealistische Vision von Hollywood, in welcher die Studios nicht zur an die gefuellten Kassen denken. An diesem Punkt legte Gyllenhaal seinen Arm um ihn - der Arm war der Schluessel - und machte einen Witz ueber Hoods neues Projekt ... Wolverine.
Jake brachte seinen Regisseur dazu wie ein Schuljunge zu erröten. Also, warum nutzt Jake diesen Esprit nicht vor der Kamera?
"Seine Familie ist sehr ernsthaft", sagt ein Agent aus Bevely Hills. "Sie wollen ihre Kinder in intelligenten Filmen mit einem politischen Blickwinkel sehen. Und die Familie ist allem offensichtlich nah."
Eine interessante Theorie, aber ich denke, dass es einfach nicht so leicht ist, an gute Comedy-Drehbuecher zu kommen. Und wenn du einen Sinn fuer Humor hast, den Jake eindeutig hat, wirst du nicht einfach fuer irgendeine Komödie unterzeichnen, nur wiel dein Agent dir dies vielleicht sagt. Im Wesentlichen braucht er ein zweites "The Good Girl".
Deswegen sollten brilliante Komödienschreiber - wie Woody Allen, Mike White, Julie Delpy oder Nicole Holofcener - ein Skript fuer Jake schreiben.
Wir haben ihn so oft so ernst gesehen, dass wir ihn in Filmen wie Rendition und Brothers vertraut finden. Aber ich denke nicht, dass er uns nochmal so begeistern wird, wie bei Brokeback Mountain, wenn er es nicht endlich schafft sein Publikum zum Lachen zu bringen. Es gibt genau einen Lichtblick in Rendition und das ist Jake. Und es ist unglaublich! So wuerde Britney Spears sagen: Gimme, gimme more, gimme more, gimme....
Quelle:eonline / Übersetzung 1000000 DANK an Esther :o)

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