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Bubble Boy

Bubble Boy Filmkritiken

 
BUBBLE BOY - Keineswegs zum Abtauchen
 

 
Jake auf die Frage, was er seinem 18-jährigen Selbst gerne sagen würde:
 
"Ich würde sagen:
  Werde locker, Alter!
 Bubble Boy ist viel besser, als jeder sagt."
 

 
 
Die Meinungen zu Bubble Boy sind sehr verschieden. Hier eine kleine Auswahl der Bandbreite:
 
 
Hin und wieder gibt es einen Film, der berührt wie kaum ein anderer. Zu dieser ganz besonderen Kategorie gehört "Bubble Boy": Ganz großes Gefühlskino.
Quelle: Film.at
 
Michael Wilmington schrieb in der Chicago Tribune, der Film sei verblüffend geschmacklos, voll von grausamen Gags, dummen Charakteren, schmalziger Sentimentalität und sinnlosen Situationen.
 
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine sentimentale Komödie, die eine schwere Krankheit für ihre Unterhaltungszwecke instru-mentalisiere.
"Bubble Boy" ist die Komödienvariante des 1976er Dramas "The Boy in the Plastic Bubble" mit John Travolta. Der Versuch, daraus eine Story á la "Steinzeitjunior" oder "Eve und der letzte Gentleman" zu erschaffen, scheitert aber leider auf voller Länge. 
bobbykimball.de
 
Hayes zeigt in seinem Film eine geschickte Verbindung von Cartoon-Slapstick und charakterbasierter Comedy und erschafft zwischendurch Momente von wirklich schmerzlicher Schärfe.
Dan Via - Washington Post
 
Der Film ist nur sporadisch lustig und zeitweise geschmacklos, aber er setzt auch Energie frei und Gyllenhaal's Darbietung gibt ihm eine Seele.
Josh Ralske - All Movie Guide
 
 
 
Doreen's Meinung zum Film  
 

Mich hat dieser "kleine" Film begeistert. Ich habe von der ersten bis zur letzten Minute nur fassungslos grinsend den Kopf geschüttelt über so viele geniale und verrückte Ideen.

Jimmy Livingston in seiner Plastikblase begegnet auf seinem Weg zur Verhinderung der Hochzeit seiner Freundin den erstaunlichsten Typen. Da ist eine Sekte, die ihn für den Auserwählten hält und deren Guru immer nur ans Buffet denkt. Es gibt eine Motorradgang, eine großartige Freakshow-Truppe, einen Inder mit einem Shiva-Eiswagen, zockende Japaner und Jimmys Eltern beschuldigen in einem selbst geschriebenen Erpresserbrief mal eben die Juden, ihren Sohn entführt zu haben.

Jimmy, noch nie in seinem Leben draußen gewesen, purzelt staunend durch diese bunte Welt, untermalt von witzigen Musiktiteln wie "Having a bad day". Der Film nimmt so viele Subkulturen auf die Schippe und vergisst dabei nie das feine Gespür für die Ernsthaftigkeit des Themas und für die zarte Liebesgeschichte und auch die Wendung am Ende ist sehr bezeichnend.

Jake Gyllenhaal hat in einem Interview gesagt, er wollte damals auch, wie Johnny Depp, in solchen kleinen, besonderen Filmprojekten mitmachen. Und diese Wahl war wirklich genial. Der Film ist besser und wichtiger als so mancher Blockbuster, den er gemacht hat.

In dem Moment, wo Jimmy sich entscheiden muss, ob er wieder nach Hause gehen soll, sagt sein Vater: 

 

"Was wäre wohl geschehen, wenn Neil Armstrong den ganzen Weg zum Mond gegangen wäre und niemals die Oberfläche betreten hätte?" 

 

Und das ist für mich eine der wichtigsten Aussagen des Films, vielleicht auch, weil sie vom Vater kommt. 

 
 
 
 

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