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Brothers - Kritiken

Brothers - Zwischen Brüdern


Brothers – Zwischen Brüdern
Ist ein Spielfilm der dänischen Regisseurin Susanne Bier aus dem Jahr 2004. Das Drama basiert auf einem Original-Drehbuch Biers und Anders Thomas Jensens und wurde u. a. von dem Filmstudio Zentropa Entertainments produziert.

Handlung

Im Glauben das Richtige zu tun, wird der erfolgreich beim Militär dienende Major Michael Lundberg mit seiner Kompanie zum UN-Einsatz nach Afghanistan geschickt, um das vom Krieg zerstörte Land wieder aufzubauen. In den letzten vierzehn Stunden die ihm noch bleiben, holt Michael seinen Bruder Jannik aus dem Gefängnis ab, der am selben Tag entlassen wird. Der Schulabbrecher und gleichzeitig das schwarze Schaf der Familie wurde bei einem Banküberfall geschnappt. Während Jannik im Gefängnis saß, traf sich Michael mit einem der überfallenen Opfer, das ein halbes Jahr lang nicht zur Arbeit gehen konnte. Auf der Fahrt zurück nach Hause, berichtet er seinem jüngeren Bruder von dem Erlebnis und versucht Jannik dazu zu bringen, dass er seine Tat bereut. Der aber ist wütend über die Einmischung des älteren, löst in voller Fahrt die Handbremse des Wagens und verschwindet. Erst Stunden später kreuzt Jannik bei seinem Bruder mit einem Blumenstrauß von der Tankstelle zu Hause auf. Zur Begrüßung des einen und zum Abschied des anderen findet ein Familienessen statt, das von den Disputen des patriarchalischen Vaters Henning und Janniks Jähzorn überschattet ist. Um zwei Uhr nachts verabschiedet sich Michael von seiner Frau Sarah und seinen beiden Töchtern Natalia und Camilla. Vor allem die ältere Natalia ist gegen die Abreise des Vaters, was sie Michael auch deutlich spüren lässt. Schon wenige Stunden später befindet sich der Major mit seinen Männern auf einer Ladefläche eines Transporters zum afghanischen Stützpunkt, wo er erfahren muss, dass ein Radartechniker vermisst wird. Als Michael mit einigen seiner Männer im Hubschrauber zum Einsatzort fliegt um den verloren gegangenen Landsmann zu suchen, wird der Helikopter abgeschossen und stürzt in einen See.
Schon kurze Zeit später treffen zwei Soldaten bei Sarah ein und überbringen Michaels Familie die Nachricht vom Tod des Ehemannes und Vaters. Sarah die Michael sehr geliebt hat, verfällt in tiefe Trauer und muss die Todesnachricht auch ihrem jungen Schwager überbringen, der in der späten Nacht betrunken mit dem Familienwagen nach Hause fährt und schockiert zu seinen Eltern läuft. Auch seine Mutter Else und sein Vater Henning stehen unter Schock. Else sortiert alte LPs, während sich Janniks Vater in der Trauer um den tüchtigen Sohn dem Alkohol hingibt. Sarah kann noch am Tag der Beerdigung nicht daran glauben, dass Michael tot ist und tatsächlich hat ihr Ehemann den Absturz schwer verletzt überlebt und landet in der Gefangenschaft von Taliban. Hier trifft Michael auf den verloren gegangenen Nils Petter, der von den islamischen Fundamentalisten schwer misshandelt wurde. Während der Major auf eine Chance zur Flucht wartet, wird daheim in Dänemark Sarah durch den betrunkenen Jannik aus ihrer Agonie gerissen, den sie eines frühen Morgens die Zeche in einer Bar bezahlt. Auf Geheiß seines herrschsüchtigen Vaters, kümmert sich Jannik um die halbfertige Küche, die Michael zurücklassen musste. Sarah und Jannik, die sich zuvor nie leiden konnten, verbindet bald ein zärtliches Band der Freundschaft und sie geben sich gegenseitig Halt und Kraft bei der Trauerarbeit. Jannik findet bald einen Job bei einem Freund, der als Handwerker arbeitet und er erfährt tiefe Zuneigung von Sarah, die ihm beim Anblick ihres Geburtstagsgeschenkes, ein Fahrrad, unerwartet küsst. Jannik kann zunächst mit der neuen Situation nicht anfreunden und betrinkt sich in einer Bar, besinnt sich aber und kehrt zurück zu Sarah und vollendet die Küche. Beide entschuldigen sich gegenseitig für den Kuss und tun ihn als einmalige Sache ab.
Michael ist derweil in der Gefangenschaft den Taliban bei der Bedienung einer erbeuteten Panzerfaust behilflich und verschafft seinen dänischen Landsmann seelische Unterstützung. Beide werden jedoch eines Tages unvermittelt aus ihrem Verschlag geholt und von den Islamisten vor eine schreckliche Entscheidung gestellt. Beiden wird das Leben versprochen, sollte sich einer der beiden bereit erklären den anderen mit einer Eisenstange töten. Michael hält den psychischen Druck nicht stand und erschlägt Nils Petter. Kurze Zeit später kann Michael von britischen Soldaten befreit werden, er leugnet jedoch vor einem britischen Captain je Kontakt zu anderen gefangenen Soldaten gehabt zu haben. Wenig später kehrt der totgeglaubte Michael zu seiner Familie nach Dänemark zurück, er ist aber stark traumatisiert von dem Erlebten in Afghanistan. Einem befreundeten Arbeitskollegen erzählt er wenig später, dass er doch im selben Lager wie Nils Petter war, wagt aber nicht vom Mord zu berichten und sein Gewissen zu entlasten. Gleichzeitig beobachtet er Jannik und Sarah, die bei einem Ausflug auf die Eislaufbahn wie verliebte Teenager miteinander umgehen. Offen fragt er seinen schockierten Bruder ob er mit Sarah geschlafen hätte, doch dieser verneint vehement.
Als Michael Sarah die gleiche Frage stellt, beteuert sie wahrheitsgemäß ihren Ehemann nicht betrogen zu haben. Sie erwähnt aber den Kuss den sie Jannik auf ihrer Geburtstagsfeier gab, woraufhin Michal unerwartet mit Gewalt reagiert. Schockiert über die Verwandlung ihres geliebten Ehemannes versucht sie von Michael mehr über seine traumatischen Erlebnisse in Afghanistan zu erfahren, doch er weigert sich etwas von seiner Schuld preiszugeben. Er besucht die Witwe von Nils Petter, die einen Sohn hat und macht ihr Hoffnungen, dass der Radartechniker noch leben würde. Die aufgestaute Wut Michaels entlädt sich endgültig nach der Geburtstagsfeier seiner Tochter Camilla. Die ältere Natalia behauptet beim Essen gegenüber der Familie und auch einer Bekanntschaft Janniks, dass ihr Onkel und ihre Mutter miteinander geschlafen hätten. Die Kinder vermissen ihren alten Vater und wünschen sich Jannik zurück. Noch am selben Abend demoliert der betrunkene Michael die von Jannik fertig gestellte Küche und droht Sarah und die Kinder umzubringen. In ihrer Not verständigt Sarah telefonisch Jannik und die Polizei. Ersterem gelingt es seinen Bruder in einen Kampf zu verstricken, während Sarah mit den Kindern flieht. Als die Polizei eintrifft, entwendet Michael die Pistole eines Beamten und fordert die Polizisten auf ihn zu erschießen. Die Situation kann ohne Blutvergießen geklärt werden und Jannik macht sich am nächsten Morgen daran die Küche aufzuräumen. Während Sarah duscht tritt Jannik plötzlich ins Bad, erblickt seine nackte Schwägerin und flüchtet aus dem Haus.
Am Ende des Films besucht Sarah Michael im Staatsgefängnis. Sie ist noch immer von dem Wunsch beseelt zu erfahren, was ihr Ehemann während seiner Gefangenschaft in Afghanistan zugestoßen ist. Während beide gemeinsam über begrünten Hof schreiten und auf einer Bank platznehmen, droht Sarah sich für immer von Michael zu trennen, sollte er ihr nicht endlich reinen Wein einschenken. Zuerst weigert sich Michael, bricht aber dann in einen Weinkrampf aus und berichtet ihr von dem begangenen Mord an dem Familienvater.
Quelle: Wikipedia


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Entstehungsgeschichte
Brothers – Zwischen Brüdern basiert auf einem Original-Drehbuch, das die Dogma-Filmemacherin Susanne Bier gemeinsam mit dem Regisseur und Drehbuchautoren Anders Thomas Jensen verfasste. Bier war auf einen Nachrichtenartikel aufmerksam geworden, in dem die US-Armee den Frauen von im Krieg befindlichen Soldaten riet, nichts im Haus zu verändern. Auf einer Party erzählte sie Jensen, mit dem sie bereits an ihren Erfolgsfilm Open Hearts zusammen gearbeitet hatte und von diesem Motiv ausgehend begannen beide das Drehbuch um zwei ungleiche Brüder zu verfassen. Bier die gemeinsam mit zwei Brüdern aufwuchs, war laut eigenem Bekunden immer zwischen der Freundschaft zwischen zwei Männern oder Brüdern fasziniert gewesen, bekräftigte aber, dass die in Brothers – Zwischen Brüdern erzählte Geschichte fiktiv sei.
Für die Hauptrollen des Brüderpaares konnten, obwohl körperlich und physiognomisch nicht sehr ähnlich wie Susanne Bier zugab, die renommierten dänischen Schauspieler Ulrich Thomsen und Nikolaj Lie Kaas verpflichtet werden. Beide hatten bereits vier Jahre zuvor in Anders Thomas Jensens Actionkomödie Flickering Lights gemeinsam vor der Kamera gestanden. Für die weibliche Hauptrolle wurde die Dänin Connie Nielsen gewonnen, die ihren internationalen Durchbruch im Jahr 2000 mit der weiblichen Hauptrolle der Drusilla in Ridley Scotts Oscar-prämierten Monumentalfilm Gladiator gefeiert hatte. Obwohl in Dänemark geboren war Brothers – Zwischen Brüdern Nielsen erster dänischer Film. Regisseurin Susanne Bier empfand, dass sich Connie Nielsens Akzent mehr Schwedisch als Dänisch anhörte und gab ihr deswegen einige Unterrichtsstunden in ihrer Heimatsprache. Die Aktrice hatte für mehrere Jahre in den USA gelebt und im Alltag nur noch selten ihre Muttersprache verwendet.
Die Dreharbeiten begannen im September 2003 und endeten im folgenden November. Gedreht wurde an Original-Schauplätzen in Kopenhagen, darunter dem welbekannten Vergnügungspark Tivoli. Susanne Bier bestand darauf, dass die Schauspieler so wenig Make-Up wie möglich verwendeten und gebrauchte die für den Dogmafilm typische Digitalkamera. Sie hielt sich jedoch nicht streng an die von Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Kristian Levring und Søren Kragh-Jacobsen 1995 ausgearbeiteten Regeln.
Quelle: Wikipedia

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Rezeption
Susanne Biers Drama feierte seine Premiere in Dänemark am 27. August 2004. In Deutschland war der Film einen Monat später auf dem Hamburg Film Festival zu sehen, ehe er am 31. März 2005 offiziell in den deutschen Kinos startete. Die Premiere in den USA erfolgte im Januar 2005 auf dem Sundance Filmfestival. Zwar war der Film der Dogma-Regisseurin kein finanzieller Erfolg beschieden, stand aber sowohl in Dänemark als auch international in der Gunst der Kritiker, die Brothers – Zwischen Brüdern als bemerkenswertes psychologisches Drama ansahen und den Stoff mit der biblischen Geschichte von Kain und Abel bzw. griechischen Tragödien verglichen. Ebenfalls im Fokus standen die Leistungen der Darsteller, allen voran Ulrich Thomsen und Connie Nielsen als vom Krieg entfremdetes Ehepaar. Laut Susanne Bier, die ihren Film als eine Weiterentwicklung von Open Hearts sah, ist Brothers – Zwischen Brüdern eine Liebesgeschichte, nicht aber im traditionellen Sinn, sondern universell in einer harten und brutalen Welt, in der Liebe das einzige Mittel ist zum Überleben. Sie widersprach einen politischen Film gedreht zu haben, gab aber zu, dass das Werk ihre Angst und Besorgnis über den Krieg ausdrücke. Bier ist überzeugt davon, dass nach dem 11. September 2001 eine Gesellschaftsänderung stattgefunden habe - man befinde sich nicht mehr in einem geschützten und privilegierten Teil der Welt und der Krieg sei nicht mehr weit entfernt von unserem eigenen Haus.
Quelle: Wikipedia

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Kritik:
* "'Brothers - Zwischen Brüdern' ... ist ein bemerkenswerter Film über das blindwütige Schicksal und die Sollbruchstellen menschlicher Existenz, dabei aber auch eine berührende Betrachtung über die Kraft der Liebe, wobei jegliches Abrutschen in ein simples Eifersuchtsdrama vermieden wird. Dafür sind die Figuren auch zu genau und zu vielschichtig entworfen, die Details gewissenhaft zusammengesetzt. Schuld, Scham und Sühne verhindern, dass sich der Soldat wieder so als wäre nichts geschehen in die Normalität integrieren kann und zerstören fast die Beziehung zwischen den Eheleuten. Susanne Bier, deren Kameramann Morton Soborg wunderbare Bilder mit der Digitalkamera zaubert, lässt in diesem stilistisch brillanten und emotional packenden Meisterwerk tiefe Trauer spüren, aber auch Hoffnung auf Vergebung. Und auf ein morgen nach dem Krieg." (Blickpunkt: Film)
* "Ein akribisches, nuanciertes, ungeheuer kraftvolles Drama über eine schon zersplitterte Familie, die durch eine scheinbare Tragödie ins Chaos gestürzt wird." (Hollywood Reporter)
* "Das fesselnde psychologische Drama der dänischen Filmemacherin Susanne Bier ist ihr zweiter Film in dem Geschehnisse, einer griechischen Tragödie würdig, durch ein zeitgenössisches therapeutisches Objektiv betrachtet werden." (New York Times)
* "... Angesichts dieser singulären Brutalität, die Morten Søborgs Kamera nüchtern einfängt, erscheinen einem die alten "Dogma"-Filme plötzlich wie harmlose Kindergeburtstagsvideos. Es ist wie ein Weckruf: Zehn Jahre lang ging es um die virtuellen Leichen im Keller dänischer Familien, nun bekommen wir es mit echten Toten in echten Krisengebieten zu tun. Daß einem das "Brüder"-Drama an Herz und Nieren geht, verdankt sich den Darstellern. Allen voran: der erneut unglaubliche Ulrich Thomsen als traumatisierter Soldat. Willkommen in der Wirklichkeit." (Die Welt)
Quelle: Wikipedia
{Brothers – Zwischen Brüdern} Michael (Ulrich Thomsen) bricht zu einem Auslandseinsatz auf. Seine Familie ist gewohnt, dass der Soldat immer wieder eine Zeit lang weg muss. Michaels Frau Sarah (Connie Nielsen) hilft ihm bei den Reisevorbereitungen. Die ältere der beiden Töchter schmollt, weil der Vater fort geht. Doch insgesamt kann die Dienstreise das Familienglück nicht trüben.
Aber es bleibt eine Reise in den Krieg. Michaels Hubschrauber gerät unter Beschuss und stürzt ab. Michael wird für tot erklärt. Michaels Bruder Jannik (Nikolaj Lie Kaas), das schwarze Schaf der Familie übernimmt in dieser kritischen Situation erstmals Verantwortung. Jannik unterstützt die Familie des Bruders, so gut er nur kann.
Unterdessen macht der totgeglaubte Michael als Gefangener von afghanischen Aufständischen eine harte Zeit durch. Nachdem Michael endlich befreit wird, ist er ein gebrochener Mann.
Das ist die Geschichte des Films: Ein unerwartetes Ereignis greift in die trügerische Beständigkeit des Daseins ein. Der eine zerbricht an dem Erlebten. Der andere wächst an der Aufgabe. Irgendwie scheint alles miteinander verbunden. Erst der vermeintliche Tod des Bruders schafft für Jannik den Raum, um sich von seiner angestammten Rolle als Taugenichts zu befreien. Michael wiederum trägt das Trauma auch in den bisher heilen Teil seiner Welt. Die Familie droht an seinem Verhalten auseinander zu brechen.
Die Offiziere in Biers Film sprechen innerhalb der Befehlskette nicht wie Soldaten. Ihr Umgangston gegenüber den Untergebenen erinnert eher an die sensible Sprache eines Therapeuten oder an einen Trainer einer Kindermannschaft. Die militärischen Feinde werden so eindimensional böse dargestellt, wie wir es sonst nur von den schlimmsten, einschlägigen B– und C–Movies her kennen.
Doch der Film ist kein Kriegsfilm, daher auch nicht an den Kategorien dieses Genres zu messen. Susanne Bier richtet den Fokus auf die Familie. Dass der Ehemann, Vater und Soldat Michael als besonders feinfühlig etabliert wird, ist von da her fast eine dramaturgische Notwendigkeit. Die Gefangenschaft ist nur der Auslöser für die Ereignisse; die knappe Darstellung des Krieges legitim.
Warum jemand in einer Extremsituation so und nicht anders reagiert, lässt sich kaum erklären. In einen Menschen kann man nicht hinein schauen. Die Augen sind die Fenster zur Seele. Die Großaufnahme eines Auges steht als auffälliges Anfangsmotiv des Films. Wenn man nicht hinein schauen und erklären kann, dann kann man zumindest genau beobachten. Das macht Susanne Bier.
Das Auge der Kamera rückt den Akteuren sehr nahe an den Leib, so als wollte es doch in die Menschen hinein schauen. Gleichzeitig zwingt dabei das Drehbuch den Figuren keine erklärenden Handlungen auf. Wenn die Kamera ausführlich beobachtet, wie Sarah sich unruhig im Schlaf wälzt, liegt darin kein vordergründiger Zusammenhang zu Gewesenem oder Kommendem. Susanne Bier genehmigt den Figuren einen großen Freiraum abseits zweckgerichteter Handlungsstränge. Paradoxerweise entwickelt Brothers gerade daraus ein dichtes und sinnvolles Bild des Ganzen.
© 2005 schoefl.info filmkritik

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Anmerkungen
* Während des Kirchengottesdienstes zu Michaels scheinbaren Ableben sind bis auf Schauspieler Niels Olsen alias Oberst Allentoft die zwei vorderen Bankreihen mit wirklichen Armeeoffizieren in ihren eigenen Uniformen besetzt.
* In der Szene in der Jannik von Michaels Tod erfährt, spielt Nikolaj Lie Kass keinen Betrunkenen, sondern hatte sich vorher echten Alkohol eingeflösst. Kaas war der Meinung, dass die Szene so überzeugend wie möglich sein sollte.
Auszeichnungen
Susanne Biers Drama galt seinerzeit als eine der besten dänischen Produktionen des Jahres und erhielt jeweils mehrere Nominierungen für den Preis der dänischen Filmakademie, den Robert, und vom Verband der dänischen Filmkritiker, die jedes Jahr die Bodil verleihen. Zwar wurde Brothers – Zwischen Brüdern mit einer Bodil für Connie Nielsen als Beste Hauptdarstellerin und den Robert für das Beste Original-Drehbuch prämiert, musste sich aber jeweils in der Kategorie „Bester Film“ Nikolaj Arcels Thriller King's Game geschlagen geben. Bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2005 galt Brothers – Zwischen Brüdern mit acht Nominierungen als Favorit, stand aber im Schatten von Michael Hanekes Thriller Caché und konnte sich in keiner Kategorie durchsetzen. Ferner erhielten Ulrich Thomsen und Connie Nielsen die Darstellerpreise auf dem San Sebastián International Film Festival, während die Produktion auch auf dem Sundance Film Festival und dem Indianapolis International Film Festival preisgekrönt wurde.
Quelle: Wikipedia


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