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Produktion von Brothers

Brothers - Kritiken

Brothers - Media


08.11.2009 Tobey Maguire und Jake Gyllenhaal kämpfen um Natalie Portman
(Quelle: moviepilot) Spiderman und der Prince of Persia streiten sich um Padmé: Dies ist die Zusammenfassung von Brothers auf Blockbuster-Deutsch. Im 2. Trailer droht die Situation zu eskalieren. Die Trailer zu Brothers geben ein gutes Beispiel dafür ab, wie ein Off-Sprecher die Stimmung eines Films komplett verändern kann: In der ersten Variante präsentiert der Trailer dem Betrachter die Geschichte zweier Brüder, die dieselbe Frau lieben nur durch Originalszenen mit stimmungsvoller Musikuntermalung. Die nagelneue Variante schickt einen mit tiefer Stimme raunenden Sprecher ins Rennen: Er versieht den fast bildgleichen 2. Trailer mit reißerischen Kommentaren. Dadurch wandelt sich Brothers vom sensiblen Independent-Drama zum harten Psychothriller. Bitte vergleicht selbst:


Hier ist der 2. Trailer zu Brothers mit reißerischem Off-Kommentar:


Zum Vergleich: Der zahme 1.Trailer zu Brothers:


Worum geht es in Brothers? Der US-Soldat Sam Cahill wird zum Einsatz nach Afghanistan einberufen und bittet seinen jüngeren Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal), sich in der Zwischenzeit um seine Frau Grace (Natalie Portman) und das gemeinsame Kind zu kümmern. Das gelingt dem bis dahin eher unbeständigen und chaotischen Bruder zum Erstaunen aller relativ gut, vielleicht ein wenig zu gut. Denn nachdem Sam, gespielt von Tobey Maguire, als vermisst gemeldet wird, entwickelt sich zwischen Tommy und Grace eine Liebesbeziehung. Es kommt, wie es kommen muss: Der totgeglaubte Bruder kehrt zurück und nichts ist mehr, wie es war. Traumatisiert vom Kriegsgeschehen und vor allem mental äußerst instabil versucht der Veteran, wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Dies wird erschwert, nachdem er der Beziehung seines Bruders zu seiner Frau auf die Schliche kommt. Die Situation eskaliert! Brothers läuft am 4. Dezember 2009 in den US-amerikanischen Kinos an. Wann das Afghanistanheimkehrer-Drama mit Jake Gyllenhaal, Tobey Maguire und Natalie Portman in den deutschen Kinos zu sehen sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
von Malu (Martin Lukas) DANKE!
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20.11.2009 Jake Gyllenhaal auf der "Brother" Pressekonferenz:
Jake Gyllenhaal auf der Pressekonferenz zu “Brothers”: “An alle New Yorker Taxifahrer – ich bin nicht Spider-Man.”
Hier einige Ausschnitte aus der Pressekonferenz des Boston Herald.
Frage: Was halten Sie von Remakes und zu diesem im Speziellen?
Jake: [grinst albern, dass der diese Frage zu beantworten hat – dann versucht er ernst zu sein.] Ich denke, dass wir alle eine große Verantwortung haben und es ist auch eine kleine Last, ein Remake eines Films zu machen. Ich denke das, weil die erste Version des Films so außergewöhnlich war. Ich denke, dass Jim [Sheridan] - eigentlich wir alle, uns jeder Rolle angenähert haben – Ich möchte nicht für jeden sprechen, aber wir alle haben uns den Film angesehen und jeder der Schauspieler hat eine außergewöhnliche Darstellung gezeigt. Ich denke, dass die Umsetzung ins Amerikanische deutlich die Unterschiede zeigt – kulturelle Unterschiede und die Reaktion auf Situationen, die in Bezug auf Kulturen unterschiedlich sind. Ich denke, wir haben das als große Chance gesehen und dann hatten wir da noch Jim… woher kommst du noch mal? [Erlacht über seinen eigenen Witz über diesen sehr irischen Filmemacher.] Von seinem irischen Standpunkt aus war es interessant zu sehen, wie er Verhalten sieht. Er würde sagen - oder erwarten, die Charaktere agieren zu sehen und dann, wie im Amerikanischen und Amerikaner auf die Situation sich einstellen. Es gab einen Moment, wo – ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, Jim – Wo Natalies Charakter meinem Charakter erzählt, dass Tobey getötet wurde. Wir haben uns eine Weile darüber unterhalten, wie ich in den Schnee falle und Schneeengel mache. Ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst?
Sheridan: Nein.

Jake: Ich sagte, ‚Ich weiß nicht, ob ein Amerikaner so reagieren würde." Aber ich denke nicht wirklich, dass eine solche Situation nichts mit Kultur oder Gesellschaft zu tun hat. In einem Remake mitzuwirken macht viel Spaß. [lacht] Ich schlage es für jeden vor. Jeder Schauspieler in diesem Raum und jeder Schauspieler da draußen – wirklich – sollte sich seinen Lieblingsfilm auswählen und ihn noch mal machen.
Frage: Ihr alle kennt euch. Gab es viele Proben oder gab es eine große Verankerung für die Rollen, um den richtigen Ton am Set zu bekommen und können Sie etwas über die Atmosphäre, den Film zu machen, sagen?
Jake: Es war toll ein Remake zu machen, weil man wirklich eine neue Bedeutung sieht... [lacht] Natürlich, weil wir uns alle kennen, finde ich, dass wir alle faszinierende Verflechtungen und faszinierende Interaktionen hatten, halt wie die Leute, die wir sind. Daraus resultierend hatten wir wenig zu tun. Sehr oft muss man eine Art Hintergrundstory wegen des realen Lebens erschaffen. Leute haben sehr oft zu mir gesagt, dass ich wie Tobey aussehe. Also dachte ich, dass es die perfekte Rollenbesetzung war und das Jim uns zusammengebracht hatte. Wir haben nun zusammen einen Film gemacht und so kann ich sagen, dass ich doch etwas anders als Tobey aussehe. An alle New Yorker Taxifahrer – ich bin nicht Spider-Man. Ich denke, dass es nur angeboren ist. Es war da. Es existierte und es brauchte nur sehr wenig, dass es funktionierte. Manchmal war es etwas unangenehm am Set, weil es manchmal so real war, was man darstellte. Zur gleichen Zeit als Schauspieler denke ich, es waren großartige Zutaten für ein großartiges Mahl.
Frage: War es schwer, diesen Film zu machen, da es sich um einen Kriegsfilm handelt und dauerte es lange?
Jake: Kann ich was ganz auf die Schnelle sagen? Es ist komisch, dass Leute sagen, dass es ein Kriegsfilm ist und dass ich an einem Film beteiligt bin, wo mir Leute das auf einer Pressekonferenz immer wieder gesagt haben. Ich denke, als ein Resultat von klaren Versuchen den Film zu verkaufen gibt es eine Neigung.Ich denke, man zieht sich in eine Nische zurück aber ich denke nicht, dass jeder vorgibt dass wir alle in einer Nische sind. Wir sind in keiner Nische. Ich denke, der Film ist eine Reise und wie sie versuchen, den Film zu verkaufen ist faszinierend weil der außergewöhnlichste Teil des Films in der Werbung überhaupt nicht preisgegeben wird oder wie er verkauft wird. Es ist die Reise, die Tobeys Charakter macht, um zurück nach Hause zu kommen. Ich denke, es ist eine Art sein, dass es die Arbeit ist, die sagt, worum der Film handelt weil es die Handlung ist. Sie ist verflochten mit einer Menge anderer Komplikationen aber bezieht sich die Handlung darauf, was dieser Mann macht, um zurückzukommen zu den Menschen, die er liebt und zu seinem Leben.

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Frage: Hat sich Ihre Ansicht, wie Sie über den Krieg denken, geändert – für die Schauspieler, während sie mit Soldaten gesprochen haben und sich auf diesen Film vorbereitet haben?
Jake: Ich kann sagen, dass ich bezüglich für die Rolle, die ich verkörpere, zusammen mit Jim in einer Menge unterschiedlicher Gefängnisse in L.A. recherchiert habe. Wir waren in Staats- und Jugendgefängnissen, wo ich Jugendliche in diesem Schreib-Programm traf und sie waren außergewöhnliche Jugendliche. Ich meine, wenn Sie sich für Politik begeistert, dann können wir uns über diese Jugendlichen, dich ich in der Jugendstrafanstalt traf, unterhalten. Einer von denen, die wir trafen war ein unglaublicher Märchenerzähler, so dass Jim ihn im Film als einer der Jungs mit Tobey im Helikopter mitspielen ließ. Ich war niemals in einem Gefängnis, auch nicht in Kalifornien oder irgendwo anders, wirklich, um diese jungen Männer zu verstehen. Dies ist eine total andere Art junger Männer, die im Gefängnis sind. Viele von ihnen sind außergewöhnlich und viele würden nie entlassen werden. Das war eine unglaubliche Sache. Es war erschreckend. 14- bis 18-jährige, ich gehe immer noch zurück, um sie zu besuchen. Ich gehe immer noch zu diesem Schreib-Programm zurück, weil sie wirklich außergewöhnliche Jugendliche sind und viele von ihnen sind entlassen worden, aber sie immer noch kommen. Wir sollten darüber auch nachdenken.
Frage: Die Rollen und Charaktere, die Sie in diesem Film spielen, sind sehr verschieden, von dem, was Sie vorher gemacht haben. Was haben Sie über sich selbst gelernt, als Sie dieses Projekt machten – als Schauspieler und als Mensch?
Jake:Ich werde jetzt über Tobey reden. Können wir über Tobey reden? [lacht]
Jim: Wo ich herkomme, arbeit man mit Schauspieler so, dass man die ganze Zeit versucht sie zu stoppen, etwas darzustellen. Diese Typen waren immer noch so, wie ich war. Mein Gott, ich hatte als Regisuer nichts zu tun. Amerikanische Schauspieler sind so mit dem Medium Film verbunden - etwas....

Jake: Hast du ’fad’ gesagt?
Jim: ich habe nicht ’fad’ gesagt. Ich würde nicht fad sagen. Sie (Presse) wissen, dass andere Schauspieler sehr ernsthaft sind und sie kommen und man ist ... Jake ist ähnlich, aber er hat eine andere Intensität. Man weiß nie woran er sich orientiert. Es dauert eine Weile, sich daran zu gewöhnen and ich brauchte ein paar Wochen, um mich an sein Herangehen zu gewöhnen, aber dieses Herangehen ist nach meiner Erfahrung sehr einzigartig. Er denkt einfach, dass er im realen Leben ist – er ist auf der Leinwand. Jake ist jetzt diesbezüglich genauso – mit dem Jugendlichen – mit der Tochter seiner Schwester. Er macht weiter Witze, auch wenn ich ernst bin, wissen Sie?
Jake: Ich denke, du hast mich gerade als verrückte Person beschrieben. ’Jake hat keine Ahnung von Realität.’
Frage: Stimmt das, was über dich gesagt wurde?
Jake: Ich kann sagen, dass ich immer noch Tobey im Film beobachte. Das ist irgendwie die Wahrheit – jemanden beobachten und etwas wie das zu tun. Ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen, aber ich bin gesegnet, Schauspieler zu beobachten, wo andere nicht fühlen, dass es eine bestimmte Art und Weise ist, eine bestimmte Sache so darzustellen. Ich bin geehrt, das zu beobachten. Es ist immer schön zu sehen, wenn Leute, Journalisten und Leute, die nie so gedacht haben, es dann so betrachten. Ich habe ihn im ersten Teil des Films beobachtet, dann hatten wir die Drehpause zu Weihnachten und dann hatten wir noch eine Woche und als er zurückkam, war er eine andere Person und er war eine andere Person als in den ersten paar Wochen, als wir mit den Dreharbeiten begonnen hatten. Das war eine außergewöhnliche Verwandlung, nicht nur ihn als Schauspieler zu beobachten sondern auch als Mensch und als Zuschauer. Und jetzt, wo ich mir den Film anschaue, fühle ich genauso. Ich denke, dass wir darüber sprechen könnten. Ich meine, ich könnte auch über Natalie sprechen, aber ich denke, sie würde dann ausrasten. Also bleibe ich bei Tobey. Quelle: WDAW / Übersetzung: Dank an Tina :o)

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